Ehrfurcht?!
Die Nachricht:
München (ddp-bay). Papst Benedikt XVI. hat den ersten großen Gottesdienst im Rahmen seines Bayern-Besuches zu einem eindringlichen Appell für mehr «Ehrfurcht vor Gott» genutzt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche warnte am Sonntag in München vor einem «Zynismus», der die Verspottung des Heiligen als Freiheitsrecht ansehe und Nutzen für Forschungserfolge zum letzten Maßstab erhebe.
Yolis NachSicht:
Ich habe so meine Befürchtung, dass der Papst Gott und die Kirche in einen Topf wirft. Ehrfurcht vor der Kirche habe ich nicht, das stimmt. Aber Ehrfurcht vor Gott? Genau an dem Wochenende, an dem der Papst diese Worte sprach, standen wir auf einem Berg in den Alpen und haben uns von der Natur mal wieder die Perspektive gerade rücken lassen. Das volle Klischee - aber so ist es eben: Wie unbedeutend auch die wichtigsten Menschlein im Angesicht dieser riesigen Gebilde sind. Und wie groß und großartig und übermächtig die Natur. Die Schöpfung. Gott. Da bekommt man Ehrfurcht, da braucht der Herr Ratzinger keine Sorge haben. Habt ihr mal einen Vulkan gesehen - egal ob der schläft oder speit - oder das Meer bei Sturm? Wie kann man dabei keine Ehrfurcht empfinden? Unabhängig davon, welcher Religion man angehört: Die Schöpfung, das Wesentliche, die Natur, Gott, Allah oder wie immer man es nennen möchte – es macht einen ehrfürchtig. Und zwar vor der richten Sache!
München (ddp-bay). Papst Benedikt XVI. hat den ersten großen Gottesdienst im Rahmen seines Bayern-Besuches zu einem eindringlichen Appell für mehr «Ehrfurcht vor Gott» genutzt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche warnte am Sonntag in München vor einem «Zynismus», der die Verspottung des Heiligen als Freiheitsrecht ansehe und Nutzen für Forschungserfolge zum letzten Maßstab erhebe.
Yolis NachSicht:
Ich habe so meine Befürchtung, dass der Papst Gott und die Kirche in einen Topf wirft. Ehrfurcht vor der Kirche habe ich nicht, das stimmt. Aber Ehrfurcht vor Gott? Genau an dem Wochenende, an dem der Papst diese Worte sprach, standen wir auf einem Berg in den Alpen und haben uns von der Natur mal wieder die Perspektive gerade rücken lassen. Das volle Klischee - aber so ist es eben: Wie unbedeutend auch die wichtigsten Menschlein im Angesicht dieser riesigen Gebilde sind. Und wie groß und großartig und übermächtig die Natur. Die Schöpfung. Gott. Da bekommt man Ehrfurcht, da braucht der Herr Ratzinger keine Sorge haben. Habt ihr mal einen Vulkan gesehen - egal ob der schläft oder speit - oder das Meer bei Sturm? Wie kann man dabei keine Ehrfurcht empfinden? Unabhängig davon, welcher Religion man angehört: Die Schöpfung, das Wesentliche, die Natur, Gott, Allah oder wie immer man es nennen möchte – es macht einen ehrfürchtig. Und zwar vor der richten Sache!
yoli - 13. Sep, 15:14
